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Apple hat wieder mal seine Quartalszahlen veröffentlicht und alle Erwartungen weit übertroffen. Auch wenn die negativ Schlagzeilen des neuen iPhone keine Auswirkungen mehr auf die Quartalszahlen haben, rechnet Apple nicht mit einem Einbruch der Verkaufszahlen. Neben dem iPhone hat sich auch das iPad mit 3,3 Millionen verkauften Geräten innerhalb kürzester Zeit zu einer wichtigen Umsatzsäule bei Apple etabliert.
Der Aktienkurs von Apple stieg seit Ende Januar 2010 bis zum Juli 2010 von 137 Euro auf nun 201 Euro. Zwischenzeitlich lag das Hoch der Aktie sogar bei 224 Euro, ein wahres Kursfeuerwerk.
Wichtigste Einnahmequelle bleibt weiterhin das Iphone. Das Geschäft mit den Macs läuft auch sehr gut, mit einem Umsatzplus von 33 % gegenüber dem Vorjahr konnte auch das iPad den Kultrechnern nichts an Attrktivität rauben.
Für das nächste Quartal sagt Apple einen Umsatzwachstum von 18 Milliarden Dollar voraus und übertrifft die allgemeinen Analystenprogrnosen um eine weitere Milliarde!
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Es gibt viele Möglichkeiten der Geldanlage, denn vor allem in den letzten Jahren sind immer wieder interessante neue Formen von Investments entstanden. Eine etwas ältere, aber dennoch sehr interessante Form der Geldanlage stellt dabei jedoch das Fondssparen dar, denn es bietet vielfältige Wahlmöglichkeiten und mitunter ein recht ansehnliches Renditepotenzial. Dass natürlich auch entsprechende Risiken bestehen, ist kein Geheimnis, jedoch gibt es auch hier einige Optionen, das Verlustrisiko in Grenzen zu halten. Nachfolgend wird nun aufgezeigt, wie das Fondssparen funktioniert und welche Möglichkeiten bei dieser Form der Geldanlage bestehen.
Einmalbetrag oder Fondssparplan – eine schwierige Frage
Wer sich für das Fondssparen interessiert, hat dabei die Möglichkeit, einmal einen Betrag zu investieren und davon entsprechende Fondsanteile zu kaufen, oder aber einen Fondssparplan aufzusetzen und monatlich eine gleichbleibende Summe einzuzahlen, von der immer eine geringe Anzahl Fondsanteile gekauft wird. Der Fondssparplan weist dabei den Vorteil des Cost-Average-Effekts auf, denn man kann durch den regelmäßigen Kauf der Fondsanteile starke Kursschwankungen vermeiden, weil man durch die Betragsdeckelung bei hohen Kursen eben automatisch einfach weniger Fondsanteile kauft und als Ausgleich bei niedrigen Kursen entsprechend mehr. Liegen die Kurse allerdings in einer Zeitphase gerade besonders niedrig, kann auch das Einmalinvestment sehr interessant sein, weil das Renditepotenzial umso größer erscheint.
Die Zusammensetzung der Fonds ist ebenfalls sehr wichtig
Neben der Art der Einzahlung ist beim Fondssparen natürlich auch immer die Zusammensetzung der Fonds von Bedeutung, denn wer lieber ein etwas größeres Risiko eingehen möchte, setzt verstärkt auf Aktienfonds und kann mit Glück eine größere Rendite herausholen, wohingegen sehr risikoscheue Anleger lieber auf die konservativeren Rentenfonds bauen sollten, die dafür in vielen Fällen auch etwas weniger Potenzial aufweisen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch die Option, sich an geschlossenen Fonds zu beteiligen, jedoch sind die Mindesteinlagen oftmals recht hoch und das Risiko ist nicht selten unüberschaubar.
Fondssparen ist auf jeden Fall eine interessante Alternative
Wer als Kleinanleger sein Geld nicht nur in Festgeld oder Tagesgeld investieren möchte, liegt mit dem Fondssparen gar nicht so falsch, denn es bietet oftmals eine etwas höhere Rendite, birgt jedoch auch ein gewisses Verlustrisiko. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich die Fonds vorher etwas genauer anzuschauen und den Verlauf in der Vergangenheit eventuell zu analysieren, um Aufschlüsse über eventuelle Risiken zu erhalten. Mit einem Fondssparplan lassen sich diese meistens sowieso recht gut in den Griff kriegen und man hat unter dem Strich eine sehr interessante Geldanlage.
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Aktienfonds sind in der Vergangenheit bei privaten Anlegern fast stetig immer populärer geworden. Wenn es um die Vermögensanlage oder den Vermögensaufbau mit hohen Renditeaussichten geht, gibt es heute kaum eine Alternative zum Investment in Aktienfonds. Viele Anleger nutzen Aktienfonds, um von der Wertentwicklung der enthaltenen Aktien zu profitieren und so Vermögensaufbau zu betreiben oder eine vergleichsweise hohe Rendite zu erzielen.
Wie funktionieren Aktienfonds?
Ein Aktienfonds ist eigentlich nichts anderes als ein von einer Fondsgesellschaft als Sondervermögen verwalteter Anlagetopf, in den zahlreiche Anleger einzahlen. Das sogenannte Fondsmanagement, Angestellte der Fondsgesellschaft, die das Vermögen im Auftrag der Anleger investieren, kaufen und verkaufen mit dem eingezahlten Geld Aktien von verschiedenen Unternehmen. Für die Leistung erhält die Fondsgesellschaft eine Verwaltungsgebühr, die von verschiedenen Faktoren abhängig ist.
Handel von Aktienfonds
Lange Zeit war der Kauf oder der Verkauf von Anteilen an Aktienfonds nur über die Fondsgesellschaft möglich. Inzwischen hat sich die Situation jedoch zu Gunsten der Anlegerschaft geändert. So können Anleger heute beispielsweise viele große Aktienfonds über verschiedene Börsenplätze handeln. Auch der außerbörsliche Handel ist bei vielen Fonds möglich. Die Vorteile liegen auf der Hand: Niedrigere Kosten und eine höhere Liquidität machen die Anlage in Aktienfonds noch attraktiver.
Varianten
Aktienfonds werden entweder als aktive oder passive Fonds aufgelegt. Aktive Fonds werden von einem Fondsmanagement aktiv verwaltet. Das bedeutet, dass die Fondsmanager Anlageentscheidungen nach eigenem Ermessen fällen können. Bei passiven Fonds sind die Entscheidungen des Managements hingegen strikt an die Zusammensetzung des zu Grunde liegenden Index gebunden. Denn passive Fonds bilden nur ein Underlaying ab – aktive Anlageentscheidungen werden hier nicht getroffen.
Rendite und Steuern
In den letzten Jahren sind Aktienfonds deutlich unattraktiver geworden. Anleger konnten in den letzten 10 Jahren meist keine oder zumindest keine nachhaltigen Gewinne erzielen. Ein zusätzliches Manko der Anlage in Aktienfonds ist die Abgeltungssteuer, die dazu führt, dass die Nettorenditen bei der Aktienfondsanlage im Vergleich zu früher um fast 30 Prozent niedriger ausfallen, wenn man einen Anlagehorizont von einem Jahr unterstellt.
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Aktiendepots sind die Voraussetzung, um an der Börse Aktien, Fonds oder andere Wertpapiere zu handeln. Ein Wertpapier-Depot kann im Endeffekt jeder eröffnen. Man muss nur zu einer Bank oder einem Finanzanbieter gehen und dort die Formalien erledigen, sprich Name, Anschrift, Kontoverbindung etc. angeben. In diesem Zug wird man zudem über Chancen und Risiken aufgeklärt sowie über die Verantwortlichkeiten. Dies ist seit dem Ausbruch der Finanzkrise gesetzlich geregelt, die Finanzdienstleister müssen Neukunden über Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten aufklären.
Bei Aktiendepots gibt es zudem noch ein paar Unterschiede, die je nach Ausrichtung des Käufers bzw. der geplanten Kaufobjekte zu beachten sind. Um das für seine Bedürfnisse passende Depot zu finden kann man einen Depotvergleich im Internet durchführen. Besonders wichtig sind bei einem Depotvergleich vor allem folgende Punkte:
Investitionsobjekt
In was wird investiert? Aktien haben eine größere Schwankungsbreite, dafür bieten sie die höchste Verzinsung; Rentenpapiere gelten als sehr sicher, haben deshalb aber eine geringe Rendite; Immobilien sind ebenfalls sichere Depots und inflationsgeschützt, weil sie in Sachwerte investieren, die Verzinsung ist solide. Wo wird investiert? Liegen die Investitionsobjekte in Deutschland oder in Europa, im Euro-Raum, in USA oder in Asien, in Schwellenländern oder eher in Industrienationen? Entsprechend ist mit Währungsschwankungen und höheren oder niedrigeren Renditen zu rechnen. In welche Branchen wird investiert? Viele Branchen gelten als Wachstumsbranchen, andere werden eher stagnieren oder zurück gehen, wieder andere bleiben solide und beständig.
Depotkosten
Wie hoch ist der Ausgabeaufschlag für die Ausgabe der ersten Depotanteile? Welche Eröffnungsgebühren fallen für die Eröffnung des Depots an? Entstehen bei einer Fondsumschichtung, also dem Wechsel in einen anderen Fonds, Kosten? Wie hoch sind die Provisionen für die Vermittlung? Wie hoch sind die Gesamtkosten?
Wichtig sind möglichst geringe Gesamtkosten. Viele Wertpapierdepots verzichten ganz auf Ausgabeaufschläge, Eröffnungsgebühren und Gebühren bei Fondsumschichtungen.
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Aktien werden von vielen Finanzexperten für eine langfristige Anlagestrategie empfohlen. Sofern sie jedoch noch nie im Aktienhandel tätig waren, sollten Sie sich vorher ausgiebig über die Chancen und Risiken dieser Anlage informieren, um Einblicke in den Handel zu erhalten.
Um überhaupt mit Aktien handeln zu können, benötigen Sie ein Wertpapierdepot. Dieses können Sie sowohl bei der Bank vor Ort wie auch bei einem Onlinebroker eröffnen. Bei der Wahl eines Brokers sind unter anderem die Depotgebühren, aber auch die Kosten pro Trade enorm wichtig, da die Kosten maßgeblich Einfluss auf Ihre Rendite haben. Zudem sollten Sie die Möglichkeit erhalten, Ihr Aktiendepot online einzusehen und Trades online einzustellen, um schnell reagieren zu können.
Haben Sie Ihr Wertpapierdepot eröffnet, sollten Sie jetzt Ihr Anlageziel festlegen. Hierzu sollten Sie beispielsweise die zu investierende Summe, die Dauer der Anlage und die einzugehenden Risiken festlegen. So steigt in vielen Fällen das Risiko, wenn auch die Rendite steigt. Um das Risiko möglichst zu begrenzen, sollten Sie als Anleger eine möglichst breite Aufstellung wählen und nicht nur mehrere Aktienwerte, sondern auch unterschiedliche Branchen nutzen. Sofern Sie noch nie mit Aktien gehandelt haben, kann sich auch der Kauf eines Aktienfonds lohnen, da dieser verschiedene Unternehmen, Länder und Branchen kombiniert.
Bevor ein Aktienwert gekauft wird, sollten Sie sich nun über das jeweilige Unternehmen und den Aktienmarkt direkt informieren. Schließlich sind die Entwicklungen am Aktienmarkt nicht nur von den Gewinnen oder Verlusten der Unternehmen geprägt, sondern sie sind auch von den Erwartungen der Marktteilnehmer abhängig. So kann ein Aktienwert trotz positiver Aussicht dennoch sinken, wenn die allgemeine Marktlage als negativ eingeschätzt wird. Finanzfachzeitschriften, Analysen von Experten oder unabhängige Finanzportale geben zahlreiche Tipps und Hinweise, die jedoch einzeln bewertet werden sollten.
Eine gute Möglichkeit, einen ersten Einblick in den Aktienhandel zu erhalten, sind Musterdepots. Hier können Sie ohne eigenen Geldeinsatz den Kauf und den Verkauf von Aktienwerten testen und deren Entwicklung verfolgen. Viele der angebotenen Musterdepots sind natürlich kostenlos.
Haben Sie sich nun für den „echten“ Aktienhandel entschieden, können Sie nun am realen Aktienmarkt handeln. Der Kauf ist je nach Anbieter per Telefon, Internet oder persönlich möglich. Anschließend ist es natürlich notwendig, die jeweiligen Werte zu beobachten, um bei Schwankungen jeweils reagieren zu können. Alternativ bieten die Broker auch die Möglichkeit, Stopp-Orders zu nutzen, bei denen der Verkauf bei Erreichen einer Kursschwelle automatisch ausgeführt wird.
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Von Seiten der Politik wird dem Instrument des Leerverkaufs die Mitverantwortung an der Verschärfung der Schuldenkrise in Europa, insbesondere in den so genannten PIGS-Staaten Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien, zugeschoben. Doch was genau sind eigentlich Leerverkäufe und wie funktionieren sie?
Ganz allgemein und einfach gesprochen handelt es sich bei einem Leerverkauf um den Verkauf einer Sache, die dem Verkäufer (noch) gar nicht gehört.
Sie sind verwirrt? Keine Sorge, denn so ergeht es fast allen Personen, die zum ersten Mal mit dieser Thematik in Berührung kommen.
Im Folgenden soll Ihnen die Funktionsweise von Leerverkäufen auf verständliche Art näher gebracht werden. In unserer Betrachtung wollen wir uns auf die Leerverkäufe von Aktien beschränken, auch wenn Leerverkäufe im Grunde genommen auf jedes Gut mit Preisbildung angewandt werden könnte.
Am einfachsten und anschaulichsten lässt sich das Prinzip des Leerverkaufs an Hand eines Beispiels erklären. Angenommen Anleger Müller möchte 100 Aktien der XY AG zu 10 Euro pro Stück verkaufen, weil er davon überzeugt ist, dass die Aktien überwertet sind und in Zukunft daher fallen werden. Allerdings besitzt Herr Müller keine einzige Aktie der XY AG, er möchte die Aktie also leer verkaufen. Um dies machen zu können, muss er einen Handelspartner finden, der bereit ist die Gegenposition einzugehen, also die verkauften Aktien entgegenzunehmen.
Ein Leerverkauf muss nach einer bestimmten Zeit immer glattgestellt werden, das heißt die verkauften Aktien müssen später gekauft werden. Fällt der Kurs der Aktien bspw. wie erwartet auf 8 Euro, kann Herr Müller die Aktien, die er vorher für 1.000 Euro verkauft hat, für 800 Euro kaufen, so dass er einen Gewinn von 200 Euro realisieren kann. Steigt die Aktie hingegen auf 12 Euro, muss Herr Müller für den Kauf der Aktien 1.200 Euro aufbringen und so einen Verlust von 200 Euro verkraften. Und hier liegt die große Gefahr von Leerverkäufen.
Bei einem normalen Kauf der Aktie der XY AG zu 10 Euro das Stück, könnte Herr Müller maximal seinen Einsatz von 10 Euro je Aktien verlieren, wenn die Aktien auf 0 Euro sinken würde. Bei einem Leerverkauf könnte Herr Müller hingegen maximal 10 Euro gewinnen und theoretisch unendlich viel verlieren, da Aktien theoretisch ins Unendliche steigen können.
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Seit öffentlich geworden ist, dass die 2010 erwartete Neuverschuldung in Griechenland das Maastricht-Kriterium von 3 % des BIP um ein vielfaches überschreiten wird und das Land am Rande des finanziellen Zusammenbruchs steht, ist die gesamte EU-Zone in Aufruhr: Spekulationen um eine Insolvenz Griechenlands haben die Euro-Währung ins Trudeln gebracht, und spätestens seit Spekulanten begonnen haben, auf eine Staatspleite Griechenlands und damit verbunden auf einen immer weicher werdenden Euro zu wetten, ist Handlungsbedarf angesagt. Doch der Vertrag von Maastricht hat für ein solches Szenario keine Vorsorge getroffen; auf europäischer Ebene existiert kein geeignetes Instrumentarium, und selbst wenn ein Land bilaterale Hilfe leisten wollte, ist dies auf der Grundlage des Maastricht-Vertrages nicht möglich. Nachdem auf internationaler Ebene in ähnlichen Notlagen der Internationale Währungsfonds mit Finanzhilfen einspringt, wird aktuell unter 16 Euro-Staaten eine heftige Diskussion um die Gründung eines Europäischen Währungsfonds geführt.
Befürworter eines Europäischen Währungsfonds wie Finanzminister Schäuble und der Chef-Volkswirt der Deutschen Bank sehen in diesem gemeinsamen Hilfsfonds klare Vorteile gegenüber einer Inanspruchnahme des IWF: Der Einfuß des IWF und damit der der wirtschaftlichen Interessen Chinas und der USA auf europäische Angelegenheiten könnten durch einen eigenen Fonds unterbunden werden. Zudem hat der IWF, dessen aufgezwungene Maßnahmen der Vergangenheit ohnehin kritisch bewertet werden, bei Verstößen gegen die Auflagen keinen Handlungsspielraum. Ein Europäischer Währungsfonds könnte dagegen mit einem geeigneten Instrumentarium versehen werden, Auflagenverstöße zu ahnden.
Die Gegner der Idee eines Europäischen Währungsfonds, zu denen neben dem Chefökonom der EZB diverse namhafte Ökonomen gehören, sehen ebenso wie die Skeptiker bei der Bundesbank und der EZB Gefahren in einem gemeinsamen Hilfsfonds: Sie halten es für absurd, Hilfsmaßnahmen zu schaffen für den Fall, dass verbindlich vorgegebene Kriterien nicht eingehalten werden und befürchten das Risiko nachlassender Haushaltsdisziplin. Zudem könnte der Fonds eine Sozialisierung der Schulden eines Landes zu Lasten anderer EU-Mitgliedstaaten bedeuten.
Derzeit sind Disziplinarmaßnahmen eines Europäischen Währungsfonds von einer möglichen Stimmrechtsbeschränkung über den Ausschluss aus der Währungsunion bis hin zur geordneten Insolvenz eines betroffenen Staates im Gespräch; diskutiert werden auch noch die Finanzierungsmöglichkeiten eines Europäischen Währungsfonds, die von Beiträgen der Mitgliedstaaten prozentual zu ihrer Wirtschaftskraft bis zu einer Speisung des Fonds aus Strafen für Maastricht-Verstöße reichen.
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Silber – der Glanz im Schatten von Gold?
Kennen Sie diesen Spruch auch? „Das Gold des großen Mannes ist das Silber des kleinen Mannes“. Falls nicht, dann gibt es hier ein Paar Argumente, dass man auch in Silber investieren kann. Es muß nicht immer Gold sein.
Im Gegensatz zu Gold, welches für Luxus, Eleganz und Glanz steht, wurde Silber in der Vergangenheit als offizielles Zahlungsmittel verwendet, um damit den Lebensstandard zu erhalten.
Der jemals für Silber tiefste festgestellte Preis lag im Jahr 1971 bei 1,28 Dollar. Die Preisspitze für Silber lag bei 806 Dollar und wurde 1477 erreicht. Stellen Sie sich den Preis einmal heute inflationsbereinigt vor. Wie stehen aber viel tiefer und das könnte ein gutes Omen sein.
Nachfolgend nun ein paar Gründe, warum man in Silber investieren kann:
- Man kann preiswert Silberbarren kaufen
- Man kann auch preiswert Silbermünzen kaufen
- Die Nachfrage der Industrie steigt ständig
- Silber hat neben einer monetären auch eine industrielle Bedeutung
- Physisch zu Hause gelagertes Silber ist anonym
- Das Silberangebot ist rückläufig
Fragen wir uns doch einfach, wie die Zukunft von Silber ausschauen könnte. Silber wird im Gegensatz zu Gold täglich verbraucht und wird damit ein immer knapper werdendes Gut. Knappe Güter steigen in der Regel, zumindest lehren es uns die Wirtschaftswissenschaftler, auch im Preis. Experten aus dem Edelmetallsektor rechnen damit, dass der Preis für Silber auf der Höhe des Rohstoffzyklus weitaus höhere Preise erklimmen wird, als wir uns vorstellen.
Sollte man nun in Silber investieren oder nicht? Eindeutig ja, wer in Edelmetalle investiert sollte nicht nur Gold im Portfolio haben sondern auch Silber und eventuell etwas Platin.
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Vielfach hört oder liest man von Daytrading, Aktienhandel und Brokerhäusern, doch werden dabei meist nur die positiven Aspekte beleuchtet, denn so einfach wie es im Allgemeinen dargestellt wird ist es leider nicht, seinen täglichen Lebensunterhalt durch Spekulationsgeschäfte bestreiten zu können. Falls Sie sich dennoch schon mit diesem Gedanken beschäftigt haben, ob es nicht möglich wäre, eine Existenzgründung auf der Grundlage von Aktienhandel vorzunehmen, so sollten Sie sich sehr gut für diesen Schritt rüsten, denn Sie tauschen die Sicherheit eines normalen Berufes gegen die Unsicherheit und Unwägbarkeit des Aktienmarktes ein.
Sie müssen zunächst einmal wissen, dass es unmöglich ist, den Aktienhandel “nebenbei” zu betreiben. Betrachten Sie diese Art der Spekulation als Ganztagesaufgabe. Besonders wichtig ist es, über ausreichendes NICHT kreditfinanziertes Spekulationskapital zu verfügen. Eine gute Grundlage stellen mehrere zehntausend Euro frei verfügbaren Geldes dar, dessen Totalverlust Sie aber stets einkalkulieren müssen!
Als Spekulant unterliegen Sie der ganz normalen Steuerpflicht und die Gewinne und Verluste werden am Jahresende mit der persönlichen Steuererklärung geltend gemacht. Es empfiehlt sich weiterhin, eine private Krankenversicherung abzuschließen, welche ihre Beiträge nicht an das Einkommen koppelt. Hier sind in jedem Fall fixe Tarife zu wählen.
Bevor Sie den Sprung in das kalte Wasser wagen können, müssen Sie Anschaffungen im Wert von etwa 10.000 Euro tätigen. Sie benötigen einen sehr guten und zuverlässigen Rechner, mindestens 4 Großbildschirme, eine Notstromversorgung, DSL-Anbindung, eine exzellente Handelssoftware sowie einen verlässlichen Datenfeedanbieter, da Sie Echtzeitdaten benötigen. Ohne Echtzeit- oder Realtimedaten kann kein vernünftiger Handel stattfinden. Die monatlichen Mietkosten für den Datenfeed belaufen sich auf etwa 100 Euro. Weiterhin kann je nach Erfordernissen auch noch Spezialsoftware in Form von Analyseprogrammen notwendig sein, die ebenfalls Hunderte bis Tausende Euro verschlingen.
Wie bei jeder anderen Existenzgründung auch, kalkulieren Sie zu Beginn bitte in jedem Fall erhebliche Verluste ein. Es dauert mitunter mehrere Monate, bevor Sie ein Gespür für die Märkte bekommen und die richtigen Entscheidungen treffen können. Konzentrieren Sie sich anfangs auf eine einzelne Aktie und traden Sie diese zunächst im Demomodus, den Ihnen jeder Broker für mindestens einen Monat gewährt. Finden Sie eine robuste Handelsstrategie und Ihre Existenzgründung sollte erfolgreich sein.
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Die Rürup-Rente (Basisrente) ist eine staatliche geförderte Form der privaten Altersvorsorge die sich insbesondere an Selbständige und Top-Verdiener richtet. Da Selbständige in aller Regel keine Riester-Rente oder betriebliche Altersvorsorge abschließen können, ist die Rürup-Rente für die meisten von ihnen die einzige sinnvolle Form der Rentenvorsorge, bei der Sie von einer staatlichen Förderung profitieren können. Für Topverdiener mit einer abhängigen Beschäftigung, ist die Basisrente besonders aufgrund der hohen jährlich zulässigen Sparsumme (30.000 Euro) interessant.
Vor dem Abschluss einer Basisrente sollten Sie sich – egal für welches Anlageprodukt Sie sich entscheiden – umfassend mit den Vorteilen und Nachteilen vertraut machen. So ist etwa im Todesfall des Sparers der gesamte Sparbetrag verloren, sofern keine zusätzliche Hinterbliebenen-Versicherung vereinbart wurde! Bei jedem Unternehmen sollte unbedingt auch auf die Höhe der Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten geachtet werden.
Mögliche Anlageformen der Basisrente
Seit Ende 2008 existiert eine Reihe von Rürup-Angeboten, welche das ersparte Vermögen bis zur Rente in Fonds anlegen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren ausschließlich Rentenversicherungen im Rahmen von Rürup-Renten am Markt erhältlich. Die steuerlichen Vorteile sind dabei vollkommen unabhängig von der gewählten Anlageform. Für Anleger die eine höhere Risikobereitschaft besitzen und alle die noch einen sehr langen Zeitraum bis zum Rentenbeginn haben, bietet eine Anlage in Fonds deutlich attraktivere Renditechancen.
Allerdings ist bei der Rürup-Rente keine gesetzliche Mindestverzinsung oder auch nur ein Kapitalerhalt vorgeschrieben, weshalb bei besonders schlechter Marktentwicklung im schlechtesten Fall nicht einmal das volle über die Jahre eingezahlte Kapital verrentet werden kann. Die meisten Anbieter bieten jedoch in der Praxis bei Ihren Verträgen zumindest eine Kapitalerhaltsgarantie zum Rentenbeginn hin.
Wie erfolgt bei einer Fondsanlage die Auszahlung in der Rentenphase?
Bei Renteneintritt werden Rürup-Fondsprodukte immer in eine Rentenversicherung umgewandelt, um den Kapitalerhalt und eine regelmäßige Rentenzahlung bis zum Ableben des Sparer bzw. Versicherungsnehmers zu gewährleisten. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei einem direkten Abschluss einer Rürup-Rentenversicherung ist natürlich keine weitere Umwandlung notwendig.
Alternativen zur Rürup-Rente?
Wie eingangs beschrieben ist die Rürup-Rente für viele Selbständige die einzige staatliche unterstütze Form der privaten Altersvorsorge. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn der Ehepartner einen Riester-Rente Vertrag besitzt, dann liegt eine sogenannte „mittelbare Förderberechtigung“ vor. Auf diese Weise können auch Selbständige eine Riester-Förderung erhalten.